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Medienpreise; Verleihung
Beschreibung

Folgende Medienpreise werden in Bayern vergeben:

Bayerischer Filmpreis (Staatspreis)

Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Er ist mit Preisgeldern bis zu 300.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzentenpreis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli. 
Im Rahmen des Bayerischen Filmpreises können Auszeichnungen unter anderem in folgenden Kategorien verliehen werden:

  • Darstellerische Leistung
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
  • Schnitt
  • Filmmusik
  • Ausstattung.

In den jeweiligen Kategorien sind auch gesonderte Nachwuchspreise möglich. Außerdem wird ein Produzentenpreis in Höhe von 200.000 Euro vergeben für denjenigen hervorragenden deutschen Film, der den besten Gesamteindruck hinterlässt. Der Produzentenpreis muss für die Herstellung eines neuen programmfüllenden Films verwendet werden. Der Bayerische Ministerpräsident kann einen Ehrenpreis verleihen.

Vorschlagsberechtigt für den Bayerischen Filmpreis sind die zuständigen Verbände, die Filmförderungsanstalt, der FilmFernsehFonds Bayern, das Kuratorium junger deutscher Film, die Filmbewertungsstelle Wiesbaden sowie die Jurymitglieder.

Bayerischer Fernsehpreis - Blauer Panther (Staatspreis)

Der Bayerische Fernsehpreis wird seit 1989 von der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Leistungen im deutschen Fernsehen verliehen. Preissymbol ist der "Blaue Panther", eine Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg. Der Bayerische Fernsehpreis ist dotiert. Die Höhe der Dotierung richtet sich nach den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln.
Der Bayerische Ministerpräsident kann einen Ehrenpreis vergeben. Der Ehrenpreis bleibt ohne Dotierung.

Vergeben werden Preise in folgenden fünf Kategorien:

  • Informationsprogramme,
  • Fernsehfilme (fiktional),
  • Serien und Reihen (fiktional),
  • Unterhaltungsprogramme,
  • Kultur- und Bildungsprogramme.

Vorschlagsberechtigt sind:

  • Rundfunkveranstalter,
  • Bayerische Landeszentrale für neue Medien,
  • private Anbieter nach dem Bayerischen Mediengesetz (BayMG),
  • Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen,
  • FilmFernsehFonds Bayern.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Teilnahmebedingungen richten sich nach den Richtlinien für die Vergabe des Bayerischen Fernsehpreises. Der Bayerische Ministerpräsident verleiht die Auszeichnungen jährlich im Rahmen einer bundesweit ausgestrahlten Fernsehgala.

Im wechselnden Turnus veranstalten folgende Fernsehsender den Bayerischen Fernsehpreis:

  • Bayerischer Rundfunk,
  • ProSiebenSat.1 Media AG,
  • RTL Television,
  • Zweites Deutsches Fernsehen/3sat.

Bayerischer Printpreis (Staatspreis)

Der Bayerische Printpreis wird vom Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), dem Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) und dem Verband Druck und Medien Bayern (VDMB) veranstaltet. Die Staatskanzlei fördert die Veranstaltung finanziell und gibt den begleitenden Staatsempfang. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre herausragende verlegerische, gestalterische und technische Leistungen in den Kategorien „Zeitung“, „Zeitschrift“ und „Druck“ ausgezeichnet. Zusätzlich verleiht der Bayerische Ministerpräsident einen Ehrenpreis an eine Persönlichkeit, die sich durch ihr unternehmerisches Handeln um den bayerischen Printmedienstandort verdient gemacht hat.

Der Preis ist in Deutschland einzigartig und wird bundesweit ausgeschrieben. Eine Jury aus zehn anerkannten Print-Experten prüft und bewertet die eingereichten Bewerbungen der drei Kategorien. Alle Preisträger erhalten als Preissymbol die Siegesgöttin Nike, eine Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg und eine Urkunde. Alle Preise sind undotiert.

Der Preis wurde geschaffen, um die Bedeutung Bayerns als wichtigster Printmedienstandort in Deutschland zu unterstreichen.

Bayerischer Buchpreis (Staatspreis)

Der Bayerische Buchpreis wird vom Landesverband Bayern des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Die Staatskanzlei fördert die Veranstaltung finanziell und gibt den begleitenden Staatsempfang. Am Abend der Preisverleihung berät eine hochkarätige Jury und prämiert aus einer Auswahl der besten deutschsprachigen Neuerscheinungen des Jahres live je ein Buch aus den Kategorien „Belletristik“ und „Sachbuch“. Zusätzlich wird der „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ für ein schriftstellerisches Lebenswerk vergeben.

In beiden Kategorien gibt es je drei Nominierungen. Die Nominierten erhalten eine Anerkennung in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Die beiden Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro. Der Ehrenpreis ist undotiert. Alle Preisträger erhalten als Preissymbol einen weißen Löwen aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg und der Ehrenpreisträger erhält eine Urkunde.

Der Preis wurde geschaffen, um die Bedeutung Bayerns als wichtigster Verlagsstandort in Deutschland zu unterstreichen.

Zuständiges Amt
Bayerische Staatskanzlei
Hausanschrift
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
80539 München
Postanschrift
Postfach 220011
80535 München
Fon:
+49 89 2165-0
Fax:
+49 89 294044
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